Stabübergabe vollzogen

Nach der einstimmigen Wahl zur Präsidentin wurde am Sonntag Jeannine Albanbauer in einem feierlichen Gottesdienst durch Vizedekan Imanuel Memmiger in ihr neues Amt eingesetzt und Anita Sieber “entpflichtet”.

Es war ein besonderer Moment, als Anita Sieber Hagenbach symbolisch Jeannine Albanbauer einen Stab überreichte, ihrer Nachfolgerin im Präsidentenamt. Aber der Gottesdienst am 20.6 wird auch sonst vielfältig in Erinnerung bleiben. In der gut gefüllten Kirche, Mitglieder der Band hatten sich zudem unter die Gemeindemitglieder gemischt in den Bänken, tönten die Lieder wirklich kraftvoll. Der Gottesdienst hatte als Thema „Aufbruch“ und gleich beim ersten Lied der Band: Du bist der Herr, der mein Haupt erhebt, konnte man diesen Aufbruch beinahe körperlich spüren. Natürlich wurde auch das Jahreslied gesungen: „Hände, die schenken“, weiter „Vertraut den neuen Wegen“, dabei spielte Barbara Sollberger auch immer wieder von oben auf der Empore an der Orgel. Karin Wiedemeier als Sigristin hatte mit all ihrer Phantasie einen grossen, schönen Blumenstrauss auf dem Altartisch gezaubert. Sehr wichtig war dann, dass ein mehrköpfiges Team Jeannine Albanbauer Segenswünsche mit auf den Weg gab und die Fürbitten gemeinsam mit der ganzen Gemeinde betete.

Bereits am Mittwoch zuvor war Jeannine Albanbauer bereits offiziell gewählt worden, nun, nach der Pflicht, erfolgte sozusagen die Kür. Emanuel Memminger, Vizedekan, war extra gekommen, um die neue Präsidentin „einzusetzen“ und ihr mit einer Gebetssammlung auch ein Geschenk zu überreichen. Vorher war die bisherige Präsidentin, Anita Sieber Hagenbach, von ihrem Amt entpflichtet wurden und neben einem Geschenk wurde ihr auch von Emanuel Memminger formal die weitere Schweigepflicht mit auf den Weg gegeben über alle Amtsgeschäfte. Anita Sieber Hagenbach bedankte sich bei allen für die viele Unterstützung, sie werde sich auch zudem weiter in anderer Weise in der Kirchgemeinde engagieren. Auch gab sie Jeannine Albanbauer neben dem Stab noch weitere symbolische Geschenke mit auf den Weg.

Birgit und Bernhard Wintzer hatten sich in ihrer Predigt einen eher zunächst sperrig wirkenden Text aus dem Epheserbrief ausgesucht, in dem es um eine „böse Zeit“ geht, in der man aber gerade diese Zeit auskaufen solle. Dank und Lobpreis an Gott, gerade auch musikalisch, sollen im Mittelpunkt stehen. Beide hatten sich bewusst für diesen Text entschieden, der immer wieder kräftig zum bewussten Leben und Aufbruch gerade in schwierigen Zeiten ermuntern will. So betonte auch der Vizedekan, zu Beginn von Anita Sieber Hagenbachs Amtszeit als Präsidentin vor zweieinhalb hätte wirklich niemand vorhergesehen, was da auf alle zukommen würde mit Corona, Masken usw. Anita Sieber Hagenbach war zwölfeinhalb Jahre Mitglied der Kirchenpflege und mit ihrem Ausscheiden geht quasi auch eine Ära zu Ende. Tief war, dass mit Peter Wiedemeier am Piano und Rösli Haas im Fürbitten- und Segnungsteam auch der Vorgänger und die Vorgängerin im Präsidentenamt sich im Gottesdienst aktiv beteiligten. Ein grosser Dank geht zudem an Sonja Mock, die die Fotos gemacht hat. Das Wetter spielte mit, so dass die Band zum Schluss draussen für alle „May the road rise to meet you“ singen konnte und so der Gottesdienst zu einem würdigen Abschluss kam.

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Gedenkminute und Glockengeläut


Am Freitag, 5. März, um 12 Uhr ruft Bundespräsident Guy Parmelin die Schweizer Bevölkerung zu einer Gedenkminute für die Opfer der Corona-Pandemie und deren Angehörige auf. Anschliessend werden die Kirchenglocken während rund 10 Minuten im ganzen Land läuten.